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Elena Bashkirova
© Nikolaj Lund
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Bibliotheksaal Polling

Elena Bashkirova

Klavierabend

  • Dvorák: Fünf Auszüge aus „Poetische Stimmungsbilder“ op. 85
  • Schumann: Humoreske B-Dur op. 20
  • Beethoven: „An die ferne Geliebte“ op. 98 (Transkription von Franz Liszt)
  • Schumann: Fantasie C-Dur op. 17
Dieses Konzert ist Teil des Abonnements Polling Zyklus B

Freitag, 10. Februar 2023

Bibliotheksaal Polling
Tickets ab 33,– €

Preise (inkl. Vorverkaufsgebühr )
Zzgl. 1,– € Systemgebühr pro Ticket und 4,– € Bearbeitungsgebühr pro Bestellung
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Elena Bashkirova
Elena Bashkirova © Nikolaj Lund

„Kammermusik ist die Seele der Musik“, hat Elena Bashkirova einmal gesagt. Diesem Credo folgen die vielfachen Aktivitäten der Pianistin in ihren Rollen als Solistin, Liedbegleiterin, Ensemblemusikerin und Programmgestalterin. Der Geist des einfühlsamen Miteinanders bestimmt Bashkirovas Haltung als Interpretin wie Vermittlerin von Musik. Bashkirova entstammt einer mehrere Generationen zurückreichenden russischen Musikerdynastie. In Moskau geboren, begann sie ihr Studium im Alter von 15 Jahren in der Klasse ihres Vaters, des legendären Klavierpädagogen Dmitry Bashkirov. Zusammen mit dem Geiger Gidon Kremer, mit dem sie auch regelmäßig im Duo auftrat und mehrere Aufnahmen einspielte, verließ sie 1978 die Sowjetunion und ließ sich in Paris nieder. Künstlerisch geprägt wurde Elena Bashkirova insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Sergiu Celibidache oder Michael Gielen.

Mit ihrem Ehemann Daniel Barenboim lebt sie seit 1992 in Berlin. Elena Bashkirova trägt die Ehrendoktorwürde der Ben-Gurion University of Negev, 2018 ehrte das Klavierfestival Ruhr sie mit seinem Preis. Als Nachfolgerin des Dirigenten Kurt Masur wurde Bashkirova 2020 zur Präsidentin der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung in Leipzig ernannt. Seit 2012 organisiert sie jährlich ein Partnerprogramm in Berlin, das Kammermusikfestival „intonations“. Zudem ist sie Mitbegründerin des Metropolis Ensembles Berlin, das sich der Musik zeitgenössischer Komponisten widmet. „Dennoch bleiben Mozart, Beethoven, Brahms und Schumann ihre Lieblinge, deren Musik sie sich je nach Werk temperamentvoll offensiv, sehnsüchtig melancholisch oder spielerisch leicht hingibt.“ (concerti) 

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